
| Die Tapas - Bar |
| im Herzen Altonas |
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Friedensallee 7-9
22765 Hamburg |
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Tel
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040 399 060 35
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Fax
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040 399 060 34
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| LA TASCA |

Unser
Restaurant -
Spanisches Interieur mit Respekt vor dem Flair der Zeisehallen
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SPANIENS
KÜCHE - Die Kochkultur
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| Ein
kulinarisch-visueller Streifzug durch Spanien Die Geschmäcker der Menschen sind verschieden - und das ist auch gut so. Auffallend ist, wie viele Menschen die mediterrane Küche, darunter besonders die spanische Küche, bevorzugen. Warum ist das so? Zweifellos gehört die spanische Küche zu den besten der Welt - die Qualität der Grundprodukte, die Vielfalt der kulinarischen Tradition, das Know-How der Köche haben der spanischen Küche ihren unverwechselbaren Stempel gegeben. Im
Gegensatz zur französischen Küche, mit ihren dezenten Raffinessen
und exquisiten Überfeinerungen ist die spanische eher etwas rustikal.
Man ist näher am Ausgangsprodukt, man schätzt das Konservative,
das Vertraute; die wichtigsten Zutaten gibt es schon seit mehr als 2000
Jahren.Zwei historische Epochen prägen die iberische Kultur - und damit die spanische Kochkultur - in besonderem Maße: die römische (~200 v. -400 n.Chr.) und die arabische (753-1492 n.Chr.) Aus der Römerzeit stammen
Öl, Weizen und Wein, aus der arabischen Epoche Reis, Süßspeisen,
Backwaren, Gewürze. Zur Araberzeit wurde zudem der Obst- und Gemüseanbau
diversifiziert und perfektioniert.Die verschiedenen Einflüsse und Geschmacksrichtungen spiegeln sich in der Paella wider - etwas verkürzt als "spanisches Nationalgericht" bezeichnet. Ursprünglich ein Armeleuteessen, das aus den Resten verschiedenster Mahlzeiten zusammengewürfelt wurde, hat die Komposition aus Reis, Gemüse, Meeresfrüchten, Fleisch und Fisch längst ihre "Heimat" Valencia verlassen und findet in ganz Spanien eine unübersehbare Vielzahl individueller Ausprägungen. Apropo
Vielfalt: die Regionen Spaniens unterscheiden sich nicht nur in ihrer
Landschaft, Geschichte, Kultur und Mentalität - und zwar mehr als
in jedem anderen europäischen Land - sondern auch in der Vorliebe
für bestimmte Speisen. Wenn auch die gemeinsame kulinarische Klammer
das kostbare Olivenöl, der Knoblauch, das Weizenbrot, der Reis, der
Rotwein, der hohe Anteil an Fisch und Gemüse sowie die allerorts
dargebotenen Tapas darstellt, so kann man sehr deutlich kulinarische Schwerpunkte
und regionale Highlights feststellen: in Galicien Fisch und Meeresfrüchte,
im Baskenland deftige Fleischeintöpfe, in Valencia Reisgerichte,
in der Extremadura der legendäre Serrano-Schinken der schwarzen Schweine,
in Andalusien frittierte Gerichte und der Gazpacho, die ausgezeichnete
kalte Gemüsesuppe. Die Liste ließe sich endlos fortführen,
manche Experten unterscheiden sechs gastronomische Gebiete, andere sprechen
von elf, wiederum andere wollen über zwanzig erkannt oder erschmeckt
haben. Wir wollen uns in diese akademische Diskussion nicht einmischen
und begnügen uns als La Tasca-Team damit, Ihnen, lieber Gast, aus
einer Vielzahl von Regionen die besten Tapas-Gerichte zuzubereiten.In den letzten Jahren beobachten wir, dass kulinarische Grenzen sich überschneiden - ja, dass kulinarische Gebiete zusammenwachsen. Auch der Trend zur Globalisierung
hat die spanische Küche längst erreicht. Sehen wir einmal von
den Fastfoodketten und Fertiggerichten ab, muss dieser Trend aber nicht
unbedingt negativ sein. Vor 20 Jahren war das spanische Bier für
deutsche Gaumen keine Freude, heutzutage hat das spanische Bier eine Qualität
erreicht, die dem deutschen Bier weitgehend gleichkommt, ja es bisweilen
übertrifft. Vollkornprodukte, wie das pan integral sind in die spanische
Küche eingezogen und ersetzen zwar nicht, aber ergänzen doch
das beliebte Weißbrot. Dass die Kartoffel das Weißbrot als
primäre Beilage verdrängt, mag sich mancher deutscher Tourist
vielleicht wünschen, aber so weit geht die Globalisierung - Gott
sei Dank - dann doch wieder nicht.Traditionen, Klima und Landschaft prägen nicht nur die kulinarischen Produkte sondern auch die Kultur ihres Konsums. In den mediterranen Ländern spielt das Essen eine wesentlich größere soziale Rolle als in Mitteleuropa. Meist wird in größerer Gemeinschaft gespeist, wann immer es geht, versammelt sich die ganze Familie und widmet sich einem ausgedehnten Mahl. Essen wird als ein Teil der sozialen Geselligkeit empfunden und nicht als reine Notwendigkeit. Auch in der Gastronomie und Esskultur finden seit geraumer Zeit erhebliche Veränderungen statt - und leider nicht nur positive. Die europäischen Arbeitsabläufe lassen für eine ausgedehnte Mittagsmahlzeit,
womöglich mit anschließender Siesta, immer weniger Zeit. Der
Imbiss, das Schnellrestaurant um die Ecke bieten den einfachen, wenn auch
sicher nicht den besseren Weg. Ökonomie und Effizienzdenken greifen
ein in jahrhundertalte Traditionen. So gab es früher kleinere Portionen
von Tapas zum Trinken gratis dazu. Dies war Teil selbstverständlicher
Gastfreundschaft. Heutzutage findet man diese Tradition immer seltener,
eigentlich nur noch in Provinzstädtchen und abgelegenen Gegenden.Auf der anderen Seite erlebt die gehobene spanische Gastronomie aktuell einen Aufwind ohnegleichen. Junge spanische Köche öffnen sich für Experimente - und räumen reihenweise internationale Renommierpreise ab. Das Prestigemonopol der französischen Küche ist nach einhelliger Expertenmeinung von der spanischen Küche in der Gegenwart gebrochen worden. Fastfood
versus 'Nouvelle cuisine á la espagnol' - zwischen diesen beiden
Extremen wird sich die spanische Küche und Esskultur weiterentwickeln.
Dabei gilt, an Traditionen anzuknüpfen, um Substanz und Identität
nicht zu verlieren. Dieses ist eine der großen Herausforderungen
im Zeichen übermächtiger ökonomischer Zwänge. Es ist
eine Herausforderung nicht nur für die spanische Küche, nicht
nur für die gesamte europäische Koch- und Esskultur, sondern
für die europäische Kultur überhaupt.Wir wünschen Ihnen, lieber Gast, dass Sie ein Gutteil Tradition und ein Stückchen Innovation bei unseren Speisen und Getränken wie auch im Ambiente von La Tasca entdecken, erleben und genießen.
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